Kategorie-Archiv: Allgemein

Miteinander (!) Leben am 16. September

Zum zweiten Mal findet am 16. September das Taunusstraßen-Fest statt. Mit Musik, lieben Menschen und gutem Essen wollen wir gemeinsam das Miteinander feiern.

Auch die Pflanzstelle wird dieses Jahr dabei sein. Neben Infos zur Pflanzstelle könnt ihr euch euren eigenen Smoothie oder Shake mixen, denn wir sind wieder mit unserem Fahrrad-Mixer unterwegs!

Kommt also am 16. September in die Taunusstraße. Um 14 Uhr geht´s los, gefeiert wird auf der Straße bis 22 Uhr.

Wir freuen uns auf euch und ein schönes Miteinander!

BauTag am 13. August

Wir wollen am Sonntag einen Endspurt hinlegen und endlich die mobilen Kompost-Toiletten fertig bauen und Kuchen essen.

Wer also noch den Feinschliff erleben möchte und auch nochmal alles ganz genau erklärt bekommen möchte, kann am Sonntag, 13. August, ab 12 Uhr in die Pflanzstelle kommen und mit uns bauen.

Wer was anderes bauen möchte: es findet sich bestimmt was! Ansonsten könnt ihr euch auch gärtnerisch betätigen: Tomaten gießen, ernten, Kürbisse hochziehen…

Wir freuen uns auf euch!

KEINE Pflanzbar am 11. August

 

 

+ Es soll doch so unfassbar viel regnen ab 18 Uhr, dass die Pflanzbar leider ins Wasser fällt. Außer der Himmel klart doch noch auf und eine warme Abendsonne würde uns noch beglücken… +

Am kommenden Freitag ab 18 Uhr ist es wieder soweit: Wir laden zur Pflanzbar ein!

Kommt und genießt einen trockenen Augustabend an der Feuerschale im Garten. Wer sich noch gärtnerisch betätigen will, kann gerne die Tomaten gießen – denn die bekommen von dem ganzen Regen in ihrem Gewächshäuschen gar nichts ab.

Wir freuen uns auf euch!

Workshop: Grundlagen der Kommunikation, 01. August 2017

+ Grundlagen der Kommunikation: 01. August 2017 von 18 bis 21 Uhr in der Pflanzstelle. +

Kommunikation ist oft eine Herausforderung, begegnet uns aber überall. In dem Workshop wollen wir uns einerseits auf theoretischer Ebene mit Grundlagen der Kommunikation auseinandersetzen. Andererseits wollen wir möglichst viele Übungen zur Verbesserung unserer Kommunikationsweisen machen: Aktives Zuhören, Feedback geben und nehmen und einiges mehr.

In der Hoffnung, dass unsere Kommunikation dazu beiträgt, dass es uns und anderen gut geht und wir uns besser organisieren können, um Aktionen zu machen, alternative Strukturen aufzubauen oder auch anders zusammen zu leben.

Der Workshops findet in Kooperation mit dem Informationsbüro Nicaragua (Wuppertal) statt und wird von Teamer_innen des Informationsbüros durchgeführt.

Bei schlechtem Wetter geben wir auf unserer Website einen alternativen Ort in Kalk bekannt.

Wir freuen uns auf euch!

Workshop: Grundlagen der Kommunikation

Kommunikation ist oft eine Herausforderung, begegnet uns aber überall. In dem Workshop wollen wir uns einerseits auf theoretischer Ebene mit Grundlagen der Kommunikation auseinandersetzen. Andererseits wollen wir möglichst viele Übungen zur Verbesserung unserer Kommunikationsweisen machen: Aktives Zuhören, Feedback geben und nehmen und einiges mehr.

In der Hoffnung, dass unsere Kommunikation dazu beiträgt, dass es uns und anderen gut geht und wir uns besser organisieren können, um Aktionen zu machen, alternative Strukturen aufzubauen oder auch anders zusammen zu leben.

Der Workshops findet in Kooperation mit dem Informationsbüro Nicaragua (Wuppertal) statt und wird von Teamer_innen des Informationsbüros durchgeführt.

Bei schlechtem Wetter geben wir auf unserer Website einen alternativen Ort in Kalk bekannt.

Wir freuen uns auf euch!

Pause der offenen Jonglagerunde

Die offene Jonglagerunde pausiert gerade. Doch soll das nicht lange so bleiben. Wir sind auf der Suche nach Menschen, die die Jonglagerunde übernehmen wollen. Muss auch nicht Dienstag sein!

Bei Interesse meldet euch unter: pflanzstelle [ät] riseup.net

Wir freuen uns, wenn auf der Pflanzstelle wieder jongliert wird.

Workshop: Mobile Kompost-Toiletten selber bauen

So ähnlich… [CC-BY: Andy Wright]

Der tägliche Gang zur Toilette ist nicht gerade ein beliebtes Thema, obwohl es so alltäglich ist. Dabei könnten wir hier einen sehr wichtigen Naturkreislauf wieder schließen, dem wir so entfremdet sind. Unsere Fäkalien zu kompostieren hat nichts mit stinkenden Sickergruben zu tun – im Gegenteil! Kompost ist im Garten bekannt als eine Wissenschaft für sich und wenn man ein paar Dinge befolgt kompostiert auch Fäzes so, dass keine schädlichen Rückstände bleiben.

Wir bieten am 8. / 9. und 16. Juli einen Workshop an, in dem wir grundsätzliches zu Kompost-Toiletten erklären, wichtige Fragen beantworten und anschließend direkt mit euch zur Tat schreiten: Wir bauen gemeinsam mobile Kompost-Toiletten!

Zeitlicher Ablauf:

Samstag, 8. Juli 2017, 17 – 20 Uhr: Einführung in die Thematik und Vorbereitungen für den Bau

Sonntag, 9. Juli 2017, 11 – 19 Uhr: Bautag 1

Sonntag, 16. Juli 2017, 11 – 19 Uhr: Bautag 2

Pläne und Material sind vorhanden. Der Workshop ist kostenlos – über Spenden für die Pflanzstelle freuen wir uns aber natürlich! Werkzeug haben wir auch vor Ort, der eine oder andere Akkuschrauber mehr, oder eine Akkusäge kann aber nicht schaden.

Getränke sind auf der Pflanzstelle gegen Spende vorhanden. Wir freuen uns auch über Leute, die Essen mitbringen!

Ihr wollt mitmachen? Dann schreibt doch bitte kurz eine Mail, damit wir planen können, an:

Schreibt gerne auch rein, ob ihr etwas mitbringt. Auch wenn ihr nicht die komplette Zeit könnt, seid ihr herzlich willkommen, zwischendurch rein zu schnuppern.

Wir freuen uns auf euch!

 

Die Materialkosten werden von der anstiftung gefördert. Vielen Dank dafür!

Tag des Guten Lebens in Deutz, 18. Juni 2017

Am 18. Juni findet der Tag des Guten Lebens in Deutz ab 11 Uhr statt.

Die Pflanzstelle beteiligt sich mit den anderen gemeinschaftlichen Gärten Kölns auch an diesem Tag. Daher wird die Pflanzstelle morgen leider nicht geöffnet sein.

Aber kommt doch nach Deutz und besucht uns an unserem gemeinsamen Stand. Dort findet ihr unter anderem den Pflanzstellen Fahrrad-Mixer, mit dem ihr euch leckere Obstshakes mixen könnt.

Wir freuen uns auf euch!

Pflanzbar mit Lehmofen

Liebe Menschen,

wir befinden uns wieder in einer geraden Woche und das bedeutet: Pflanzbar in der Pflanzstelle.

Wir sind heute ab 18 Uhr im Garten und werfen den Lehmofen an. Pizza gibt es gegen Spende – solange der Vorrat  reicht. Getränke auch.

Wir freuen uns und bis später!

PresseErklärung: Ernüchterung im Werkstattverfahren Hallen Kalk

Die Pflanzstelle ist ein offener, unkommerzieller, gemeinschaftlicher Garten auf einer Industriebrache in Kalk. Mehr als ein Garten ist es ein Ort der Begegnung und selbstorganisierter Umweltbildung. Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.

Vergangenen Freitag stellten die drei beauftragten Planungsteams ihre Zwischenergebnisse im Werkstattverfahren der „Hallen Kalk“ vor. Die Konzepte der Teams orientieren sich dabei an der vorgegebenen Aufgabenstellung des Stadtplanungsamtes. Dieses sah ursprünglich vor, auf dem Gelände der Pflanzstelle eine Schule zu errichten. Auf Nachfragen von Planungsteams und Bürger*innen während der Auftaktveranstaltung des Werkstattverfahrens wurde die Aufgabenstellung jedoch geöffnet und alternative Standorte für die Schule im Planungsgebiet denkbar gemacht. Diese Entscheidung, auch von Zuständigen der Stadt, begrüßen wir sehr und wir hofften, dass Freiräume in den Planungen erhalten bleiben und das bereits dicht bebaute Kalk nicht auch hier noch weiter verdichtet wird. Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die während des bisherigen Verfahrens für die Pflanzstelle gesprochen haben und ebenso dafür, dass wir von offizieller Seite in den Planungen berücksichtigt werden.

Leider sehen alle vorgestellten Entwürfe eine Verlegung und Reduzierung der Pflanzstelle vor, obwohl die Schule an andere Standorte gelegt wird. Mit der Begründung, dass sich die Umnutzung des Gebietes wirtschaftlich rechnen müsse, werden die bestehenden Freiflächen für möglichst viel Bebauung verplant. Auch unabhängig davon, dass wir eine dieser Flächen nutzen, sprechen wir uns für den Erhalt möglichst vieler unversiegelter Flächen aus. In Kalk herrscht Grünraummangel und der bestehende Grünraum ist umkämpft, wie man an der Diskussion um „Leinen los im Kalker Friedhof“ bereits miterleben konnte. In Gesprächen mit einigen Planungsteams wurde zudem bestätigt, dass auch eine weniger dichte Bebauung wirtschaftlich wäre. So stellt sich die geplante Verdichtung für uns nur als ökonomisches Auspressen des Stadtteils dar, was nicht den bisherigen Bewohner*innen zugute kommt.

Die Pflanzstelle spricht sich weiterhin für ihren Erhalt am bisherigen Standort aus und wünscht eine Nachbesserung der Planungskonzepte im Abschlusskolloquium. Was wir konkret an den bisherigen Entwürfen kritisieren:

  • Das erste Team plant uns für die Zukunft als Schulgarten in eine Halle. Davon abgesehen, dass das Konzept eines Schulgartens mit unserem offenen Konzept kollidiert (wobei sich öffentliche Einrichtungen natürlich gerne bei uns einbringen können, wie dies bereits die Kita der Sieversstraße tut), ist eine Halle ein denkbar schlechter Ort, um zu gärtnern. Selbst wenn man das Dach komplett wegnimmt, überwiegt tagsüber der Schatten. Gleiches gilt für den weiteren urbanen Gartenbereich, der knapp vor der Halle 77 geplant wurde. Gemüse, das Früchte trägt, wird dort kaum eine Frucht zur Reife bringen.
  • Das zweite Team setzt uns auf eine Brachfläche neben das neue Schulgelände, das sie auf dem jetzigen BMX-Park planen. Bisherige Rückmeldungen des Gremiums bemerkten hier bereits, dass die Fläche für die geplanten Nutzungen an diesem Ort zu knapp bemessen sei. Der Garten wäre außerdem direkt gegenüber von Wohnbebauung, so dass das bisherige Programm stark eingeschränkt wäre. Die Pflanzstelle ist mehr als nur Garten und bietet auch Experimentierraum. Im Sommer wird gerne und oft noch nach 22 Uhr im Garten gesessen und sich auch lauter unterhalten. Im Winter und zu Übergangszeiten wärmt man sich regelmäßig an einer Feuerschale. Konflikte mit Bewohner*innen der Straße wären vorprogrammiert.
  • Das dritte Team setzt uns in den geplanten Grünstreifen. Schon jetzt schreibt die Stadt uns vor, unser Gelände aus Versicherungsgründen außerhalb der Öffnungszeiten abzuschließen. Der Garten beherbergt schließlich auch einige Bienenvölker, die mit zum offenen Bildungskonzept gehören. Wir gehen davon aus, dass die Stadt eine offene Integration der Pflanzstelle ohne strenge bürokratische Vorschriften in den Grünstreifen nicht mitmachen wird. Auf der anderen Seite würden bürokratische Einschränkungen das Mitmachkonzept und damit den selbstorganisierten Betrieb der Pflanzstelle unmöglich machen.

Eine Verlegung der Pflanzstelle gefährdet die, über knapp sieben Jahre aufgebaute, nachbarschaftliche Einbindung. Der Gemeinschaftsgarten Pflanzstelle wird zu 100% ehrenamtlich getragen. Das hohe Engagement der Nutzenden resultiert allein aus innerer Motivation. Ein Zwangsumzug gefährdet daher das Projekt auch in personeller Hinsicht, wie wir schon beim letzten Umzug erfahren mussten. Den Garten gemeinschaftlich und komplett ehrenamtlich zu organisieren, zu pflegen, zu bespielen und für alle zu öffnen, schafft eine wertvolle Vertrauenskultur, die diesen Garten ausmacht. Es ist ein kostenloser Bildungsraum für alle und als Begegnungsraum eine große Chance für alle die hier leben. Die Pflanzstelle kostet die Stadt nichts. Wir zahlen Miete und müssen uns zudem um die Pflege des kompletten Zaunbereichs der Brache, auch außerhalb des von uns gemieteten Bereichs, kümmern.

Wir hoffen, dass unser Standpunkt und die Notwendigkeit, dass wir so stark an die aktuelle Fläche gebunden sind, klar geworden sind. Wir sind sicher, dass der Erhalt der Pflanzstelle auf der aktuellen Fläche auch in die bisher vorgestellten Planungen integrierbar ist, ohne dass sich die Konzepte unwirtschaftlich darstellen.

Köln Kalk, 13.06.2017