Kategorie-Archiv: Allgemein

Tag des Guten Lebens in Deutz, 18. Juni 2017

Am 18. Juni findet der Tag des Guten Lebens in Deutz ab 11 Uhr statt.

Die Pflanzstelle beteiligt sich mit den anderen gemeinschaftlichen Gärten Kölns auch an diesem Tag. Daher wird die Pflanzstelle morgen leider nicht geöffnet sein.

Aber kommt doch nach Deutz und besucht uns an unserem gemeinsamen Stand. Dort findet ihr unter anderem den Pflanzstellen Fahrrad-Mixer, mit dem ihr euch leckere Obstshakes mixen könnt.

Wir freuen uns auf euch!

Pflanzbar mit Lehmofen

Liebe Menschen,

wir befinden uns wieder in einer geraden Woche und das bedeutet: Pflanzbar in der Pflanzstelle.

Wir sind heute ab 18 Uhr im Garten und werfen den Lehmofen an. Pizza gibt es gegen Spende – solange der Vorrat  reicht. Getränke auch.

Wir freuen uns und bis später!

PresseErklärung: Ernüchterung im Werkstattverfahren Hallen Kalk

Die Pflanzstelle ist ein offener, unkommerzieller, gemeinschaftlicher Garten auf einer Industriebrache in Kalk. Mehr als ein Garten ist es ein Ort der Begegnung und selbstorganisierter Umweltbildung. Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.

Vergangenen Freitag stellten die drei beauftragten Planungsteams ihre Zwischenergebnisse im Werkstattverfahren der „Hallen Kalk“ vor. Die Konzepte der Teams orientieren sich dabei an der vorgegebenen Aufgabenstellung des Stadtplanungsamtes. Dieses sah ursprünglich vor, auf dem Gelände der Pflanzstelle eine Schule zu errichten. Auf Nachfragen von Planungsteams und Bürger*innen während der Auftaktveranstaltung des Werkstattverfahrens wurde die Aufgabenstellung jedoch geöffnet und alternative Standorte für die Schule im Planungsgebiet denkbar gemacht. Diese Entscheidung, auch von Zuständigen der Stadt, begrüßen wir sehr und wir hofften, dass Freiräume in den Planungen erhalten bleiben und das bereits dicht bebaute Kalk nicht auch hier noch weiter verdichtet wird. Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die während des bisherigen Verfahrens für die Pflanzstelle gesprochen haben und ebenso dafür, dass wir von offizieller Seite in den Planungen berücksichtigt werden.

Leider sehen alle vorgestellten Entwürfe eine Verlegung und Reduzierung der Pflanzstelle vor, obwohl die Schule an andere Standorte gelegt wird. Mit der Begründung, dass sich die Umnutzung des Gebietes wirtschaftlich rechnen müsse, werden die bestehenden Freiflächen für möglichst viel Bebauung verplant. Auch unabhängig davon, dass wir eine dieser Flächen nutzen, sprechen wir uns für den Erhalt möglichst vieler unversiegelter Flächen aus. In Kalk herrscht Grünraummangel und der bestehende Grünraum ist umkämpft, wie man an der Diskussion um „Leinen los im Kalker Friedhof“ bereits miterleben konnte. In Gesprächen mit einigen Planungsteams wurde zudem bestätigt, dass auch eine weniger dichte Bebauung wirtschaftlich wäre. So stellt sich die geplante Verdichtung für uns nur als ökonomisches Auspressen des Stadtteils dar, was nicht den bisherigen Bewohner*innen zugute kommt.

Die Pflanzstelle spricht sich weiterhin für ihren Erhalt am bisherigen Standort aus und wünscht eine Nachbesserung der Planungskonzepte im Abschlusskolloquium. Was wir konkret an den bisherigen Entwürfen kritisieren:

  • Das erste Team plant uns für die Zukunft als Schulgarten in eine Halle. Davon abgesehen, dass das Konzept eines Schulgartens mit unserem offenen Konzept kollidiert (wobei sich öffentliche Einrichtungen natürlich gerne bei uns einbringen können, wie dies bereits die Kita der Sieversstraße tut), ist eine Halle ein denkbar schlechter Ort, um zu gärtnern. Selbst wenn man das Dach komplett wegnimmt, überwiegt tagsüber der Schatten. Gleiches gilt für den weiteren urbanen Gartenbereich, der knapp vor der Halle 77 geplant wurde. Gemüse, das Früchte trägt, wird dort kaum eine Frucht zur Reife bringen.
  • Das zweite Team setzt uns auf eine Brachfläche neben das neue Schulgelände, das sie auf dem jetzigen BMX-Park planen. Bisherige Rückmeldungen des Gremiums bemerkten hier bereits, dass die Fläche für die geplanten Nutzungen an diesem Ort zu knapp bemessen sei. Der Garten wäre außerdem direkt gegenüber von Wohnbebauung, so dass das bisherige Programm stark eingeschränkt wäre. Die Pflanzstelle ist mehr als nur Garten und bietet auch Experimentierraum. Im Sommer wird gerne und oft noch nach 22 Uhr im Garten gesessen und sich auch lauter unterhalten. Im Winter und zu Übergangszeiten wärmt man sich regelmäßig an einer Feuerschale. Konflikte mit Bewohner*innen der Straße wären vorprogrammiert.
  • Das dritte Team setzt uns in den geplanten Grünstreifen. Schon jetzt schreibt die Stadt uns vor, unser Gelände aus Versicherungsgründen außerhalb der Öffnungszeiten abzuschließen. Der Garten beherbergt schließlich auch einige Bienenvölker, die mit zum offenen Bildungskonzept gehören. Wir gehen davon aus, dass die Stadt eine offene Integration der Pflanzstelle ohne strenge bürokratische Vorschriften in den Grünstreifen nicht mitmachen wird. Auf der anderen Seite würden bürokratische Einschränkungen das Mitmachkonzept und damit den selbstorganisierten Betrieb der Pflanzstelle unmöglich machen.

Eine Verlegung der Pflanzstelle gefährdet die, über knapp sieben Jahre aufgebaute, nachbarschaftliche Einbindung. Der Gemeinschaftsgarten Pflanzstelle wird zu 100% ehrenamtlich getragen. Das hohe Engagement der Nutzenden resultiert allein aus innerer Motivation. Ein Zwangsumzug gefährdet daher das Projekt auch in personeller Hinsicht, wie wir schon beim letzten Umzug erfahren mussten. Den Garten gemeinschaftlich und komplett ehrenamtlich zu organisieren, zu pflegen, zu bespielen und für alle zu öffnen, schafft eine wertvolle Vertrauenskultur, die diesen Garten ausmacht. Es ist ein kostenloser Bildungsraum für alle und als Begegnungsraum eine große Chance für alle die hier leben. Die Pflanzstelle kostet die Stadt nichts. Wir zahlen Miete und müssen uns zudem um die Pflege des kompletten Zaunbereichs der Brache, auch außerhalb des von uns gemieteten Bereichs, kümmern.

Wir hoffen, dass unser Standpunkt und die Notwendigkeit, dass wir so stark an die aktuelle Fläche gebunden sind, klar geworden sind. Wir sind sicher, dass der Erhalt der Pflanzstelle auf der aktuellen Fläche auch in die bisher vorgestellten Planungen integrierbar ist, ohne dass sich die Konzepte unwirtschaftlich darstellen.

Köln Kalk, 13.06.2017

Feiertag ist Gartentag!

Alle Garten-Freunde sind herzlich eingeladen am Donnerstag, 15.06.2017, zum gemeinsamen Gärtnern ab 12 Uhr in der Pflanzstelle.
Bei Kaffee und Kuchen besprechen wir kurz was getan werden kann im Garten und machen uns dann ans Werk. Abends ist wieder gemeinsames Gießen angesagt, falls sich das nicht von selbst erledigt…
Wir freuen uns über neue Gesichter 🙂

Eure Pflanzstelle

Tag des Guten Lebens in Deutz am 18. Juni 2017

Am 18. Juni findet der Tag des Guten Lebens in Deutz statt.

Die Pflanzstelle beteiligt sich mit den anderen gemeinschaftlichen Gärten Köln auch an diesem Tag. An unserem gemeinsamen Stand findet ihr den Pflanzstellen Fahrrad-Mixer, mit dem ihr euch leckere Obstshakes mixen könnt.

Wir freuen uns, auf euer Kommen!

10.06.2017 Gartentag!

Liebe Garten-Freunde,

am Samstag, 10.06. ist ab 13 Uhr in der Pflanzstelle wieder gemeinsames Gärtnern auf dem Programm! Wir treffen uns um 13.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen, um kurz zu besprechen was ansteht und „Task-Forces“ zu bilden.

Es gibt viel zu tun und es ist für alle was dabei, vom Werken bis Jäten:

  • Der Kompost: Wir bauen den neuen Kompost fertig und setzen den alten Kompost um. Wir freuen uns auch über begabte Zeichner, die ein Schild vom Aufbau eines Kompostes anfertigen können!
  • Die Tomaten: Alle Tomaten sind endlich im Häuschen! Das Tomaten-Häuschen braucht noch den letzten Schliff und wir sprechen über die Pflege der Tomaten-Pflänzchen.
  • Die Kräuter-Beete: Viele Beete sind noch leer oder nur halb genutzt, deshalb wollen wir Ideen sammeln, welche Pflanzen noch ergänzt werden können.
  • Der Eingangs-Bereich: Wie können wir den Eingangs-Bereich offener, sichtbarer und freundlicher gestalten?
  • Beschilderung der Beete: Beschriftungen erneuern (Schilder auf Gitterboxen) und neue Schiefertafeln beschriften (Kräuterbeete, Kürbisspalier, Beeren-Sträucher etc.).
  • Und natürlich ganz wichtig: Beikräuter in den Beeten jäten und den Boden auflockern, damit das gute Wasser auch bei den Pflanzen ankommt und schließlich am frühen Abend gemeinsam gießen…

Wir freuen uns auf Euch und einen gemeinsamen Tag im Garten!

Viele Grüße und hoffentlich bis Samstag!

Rike

Werkstattverfahren am 9. Juni 2017 ab 17 Uhr – keine VoKü

Liebe Alle,

am kommenden Freitag, 9. Juni 2017, wird unsere VoKü leider ausfallen. Der Grund hierfür ist der zweite Termin des Werkstattverfahrens für die Hallen Kalk. Da dieses Planungsverfahren auch die Pflanzstelle betrifft, werden wir am Freitag dort gemeinsam hingehen und uns über den aktuellen Stand informieren und diskutieren.

Das Werkstattverfahren ist ein öffentliches Verfahren der Stadt Köln, in dem der Kalker Süden (das Gelände samt der Hallen rund um die Pflanzstelle) neu geplant werden soll. Am kommenden Freitag sollen die ersten Ideen der Planungsteams vorgestellt werden.

Wenn ihr Lust und Zeit habt, kommt am Freitag mit in die Kaiserin-Theophanu-Schule, Kantstr.3, zum

Werkstattverfahren Hallen Kalk – 9. Juni 2017, 17-22 Uhr

Nähere Infos findet ihr hier unter http://www.hallen-kalk.de/aktuelles/

 

Jonglage und Yoga in der Pflanzstelle

+ Jonglage +

Liebe Ballverliebte und Poispieler*innen,

wir möchten euch darauf aufmerksam machen, dass die offene Jonglagerunde ab jetzt immer Dienstags ab 17 Uhr stattfindet.

+ Yoga +

Auch freuen wir uns, dass es bald wieder Yoga in der Pflanzstelle geben wird.

Ab dem 24. Juli 2017 gibt Jasmin (No Shizzle-Yoga) zwei Yogastunden – immer Montags von 18:00 – 19:30 h UND 20:00 – 21:30 h.

Weitere Infos findet ihr unter Mitmachen – Yoga.

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Wir freuen uns auf euer Kommen!

Workshop: Kohleabbau, Klimagerechtigkeit und Klimabewegung am 6. Juni 2017, 18-21 Uhr

Wir freuen uns, euch zum ersten Workshop des Jahres in die Pflanzstelle einzuladen: diesmal geht es um Kohleabbau, Klimagerechtigkeit und Klimabewegung und findet am 6. Juni 2017 von 18 bis 21 Uhr statt.

Vom Klimawandel sind zum Großteil am stärksten diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursacht haben. Für viele Menschen, vor allem aus dem Globalen Süden, ist der Klimawandel bereits heute Grund für die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage und damit auch (Mit-) Verursacher für Flucht. Deshalb stellt sich, wenn wir über das Thema Klimawandel sprechen, auch immer die Frage der globalen, sozialen Gerechtigkeit. Im Workshop wird das Thema anhand des weltweiten Kohleabbaus veranschaulicht.

Die Verhältnisse, die den Klimawandel hervorbringen, werden nicht einfach so hingenommen. Seit vielen Jahren formiert sich an allen Ecken der Welt Widerstand und auch im Rheinland tut sich einiges. Mit vielfältigen Methoden möchten wir einen Einblick in das Konzept der Klimagerechtigkeit geben. Verschiedene Perspektiven sollen deutlich machen, wie vielseitig der Begriff gefüllt wird. Außerdem möchten wir über anstehende Aktionen der Klimabewegung – wie das Klimacamp im August 2017 – sprechen und informieren.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Informationsbüro Nicaragua (Wuppertal) statt und wird von Teamer_innen des Informationsbüros durchgeführt.

Bei schlechtem Wetter geben wir auf unserer Website einen alternativen Ort in Kalk bekannt.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Workshop: Kohleabbau, Klimagerechtigkeit und Klimabewegung

Wir freuen uns, euch zum ersten Workshop des Jahres in die Pflanzstelle einzuladen: diesmal geht es um Kohleabbau, Klimagerechtigkeit und Klimabewegung.

Vom Klimawandel sind zum Großteil am stärksten diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursacht haben. Für viele Menschen, vor allem aus dem Globalen Süden, ist der Klimawandel bereits heute Grund für die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage und damit auch (Mit-) Verursacher für Flucht. Deshalb stellt sich, wenn wir über das Thema Klimawandel sprechen, auch immer die Frage der globalen, sozialen Gerechtigkeit. Im Workshop wird das Thema anhand des weltweiten Kohleabbaus veranschaulicht.

Die Verhältnisse, die den Klimawandel hervorbringen, werden nicht einfach so hingenommen. Seit vielen Jahren formiert sich an allen Ecken der Welt Widerstand und auch im Rheinland tut sich einiges. Mit vielfältigen Methoden möchten wir einen Einblick in das Konzept der Klimagerechtigkeit geben. Verschiedene Perspektiven sollen deutlich machen, wie vielseitig der Begriff gefüllt wird. Außerdem möchten wir über anstehende Aktionen der Klimabewegung – wie das Klimacamp im August 2017 – sprechen und informieren.

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Informationsbüro Nicaragua (Wuppertal) statt und wird von Teamer_innen des Informationsbüros durchgeführt.

Bei schlechtem Wetter geben wir auf unserer Website einen alternativen Ort in Kalk bekannt.

Wir freuen uns auf euer Kommen!