Mitgärtnern

Die Pflanzstelle ist offen für jede*n. Alle können mitmachen: Öffnungszeiten übernehmen, Mitgärtnern, Bauen, Gestalten. Am einfachsten ist, man kommt bei der offenen Gartenrunde vorbei. Sie findet jeden ersten Samstag bzw. dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt. Dort besprechen wir Organisatorisches und tauschen uns aus. Regel ist der gegenseitige Respekt und dass jede*r für sich selbst verantwortlich ist. Wenn ihr euch in den Garten einbringt, dann respektiert auch das, was andere in den Garten einbringen.

Wer etwas im Garten macht, hält das am besten im Gartenbuch fest, das an der großen, schwarzen Regentonne vor dem gelben Bauwagen hängt. Dann kann es jede*r nachvollziehen. Du weißt nicht, was gerade ansteht? Hinten im Gartenbuch findest du eine Todo-Liste.

Wir haben gemeinsame Beete. Das heißt, dass wir uns alle um sie kümmern und nicht ein Beet nur einer Person zuzuordnen ist. Wir pflanzen nichts essbares in den Boden, da dieser eventuell durch vorherige industrielle Nutzung kontaminiert ist. Im Gartenbuch ist auch die Beetestruktur zu finden. In den Beetreihen A und B (weiße Stahlgitterkisten) halten wir uns an eine biologisch sinnvolle Fruchtfolge und legen am Anfang des Jahres gemeinsam fest, was wir dort in welche Kiste pflanzen. Die Beetreihe C (Bäckerkisten) ist offener gehalten. Hier kann man zum Beispiel pflanzen, was man schon immer mal ausprobieren wollte. Wenn man etwas pflanzt, dann bitte mit Beschriftung (und kurzer Bemerkung im Gartenbuch). Sonst kann es passieren, dass nicht identifizierbare Pflanzen von Unwissenden entfernt werden. Im Bereich D finden sich Kartoffeln, die vom Kindergarten gepflanzt wurden und auch von diesem geerntet werden. Darüber hinaus gibt es noch zwei Tomatenhäuschen (davon ein Gewächshaus) und die Kräuterbeete. In diesen versuchen wir uns an den Aufbau eines Apothekergartens zu halten: Pro Kiste nur eine Sorte Kräuter. Für Experimente gibt es ja die Beetreihe C.