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Was ist die Pflanzstelle?
Die Pflanzstelle ist ein öffentlicher, selbstorganisierter und nicht-kommerzieller Gemeinschaftsgarten in Köln-Kalk. Auf einer ehemaligen Industriebrache bauen wir Gemüse und Kräuter an. Wir nutzen Hochbeete, weil sie uns unabhängig von der Bodenqualität und -versiegelung machen.

Wer ist in der Planzstelle aktiv?
Ein solidarisches Miteinander ist uns wichtig. Wir sind eine jederzeit für Neue offene Gruppe, die alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam und nach dem Konsens-Prinzip fällt. Einmal im Monat treffen wir uns dafür zum Plenum. In den warmen Monaten gibt es zusätzlich Treffen, auf denen wir die Gartenarbeit organisieren. Wir sind alle ehrenamtlich in der Pflanzstelle aktiv; jede*r bringt sich in dem Maße ein, wie sie*er möchte.

Wofür stehen wir inhaltlich?
Ökologische Landwirtschaft ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir nutzen nur biologisches Saatgut und kochen auf der Pflanzstelle vegan. Auch außerhalb der Beete verfolgen wir einen ökologischen Ansatz: Wir versuchen, alles, was wir brauchen – Tomatenhäuschen, Geräteschuppen, Komposte, Klos –, selber zu bauen. Dabei achten wir darauf, möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen. Heißt im Klartext: Wir recyceln und verfolgen einen Low-tech-Ansatz wo immer es geht.

Wie arbeiten wir?
Wir versuchen, in den warmen Monaten regelmäßige Öffnungszeiten zu organisieren. Zusätzlich treffen wir uns immer wieder zu “Anpacktagen” an Wochenenden, an denen wir größere Bauprojekte angehen oder den Garten für die jeweilige Saison vorbereiten.

Was tun wir als Pflanzstelle, wenn wir nicht gärtnern?
Die Pflanzstelle ist nicht nur ein Ort, an dem wir gärtnern. Wir sehen sie auch als sozialen und politischen Raum. Bei uns finden in loser Folge Workshops statt, die sich mit sehr unterschiedlichen Themen – immer aus einer ökologischen (und linken) Perspektive – auseinandersetzen. Beispielsweise haben wir uns in der Vergangenheit mit den Folgen der Kohleverstromung, dem Bau von mobilen Kompost-Toiletten und der Moderation von Gruppenprozessen beschäftigt. Die Pflanzstelle ist außerdem ein Treffpunkt für alle, egal ob Kalker*innen oder Nicht-Kalker*innen. Ob zur Pflanzbar, zur Küche für alle (Küfa) oder zu unseren rauschhaften Festen – komm vorbei und bring dich ein!

Wie kann ich mitmachen?
Das ist ganz einfach. Komm während einer Öffnungszeit auf dem Gelände vorbei und sprich uns an. Oder du schreibst uns eine Mail und wir laden dich zum nächsten Anpacktag oder zum nächsten Plenum ein, je nachdem, was dir lieber ist. Vielleicht hast du schon eine konkrete Idee, möchtest zum Beispiel eine regelmäßige Yoga-Runde anleiten. Vielleicht möchtest du auch „einfach mitmachen“. Beides schön.